<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Darwin Archive - CARNIFLOR</title>
	<atom:link href="https://www.carniflor.de/tag/darwin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.carniflor.de/tag/darwin/</link>
	<description>- echte Wunder der Natur</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Jan 2025 01:36:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-carniflor-logo-neu-favicon-32x32.png</url>
	<title>Darwin Archive - CARNIFLOR</title>
	<link>https://www.carniflor.de/tag/darwin/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen?</title>
		<link>https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fangmethoden-von-karnivoren</link>
					<comments>https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 21:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karnivoren - fleischfressende Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalotus]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalotus kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalotus Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalotus pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Düngen]]></category>
		<category><![CDATA[Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Fallgruben]]></category>
		<category><![CDATA[Fangmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischfressende Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[fleischfressende Pflanzen düngen]]></category>
		<category><![CDATA[fleischfressende Pflanzen Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischfressende Pflanzen füttern]]></category>
		<category><![CDATA[fleischfressende Pflanzen kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegenfalle]]></category>
		<category><![CDATA[Insektivoren]]></category>
		<category><![CDATA[Karnivoren]]></category>
		<category><![CDATA[Karnivoren düngen]]></category>
		<category><![CDATA[Karnivoren Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Karnivoren füttern]]></category>
		<category><![CDATA[karnivoren kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Klappfallen]]></category>
		<category><![CDATA[Klebefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Reusenfallen]]></category>
		<category><![CDATA[Sarracenia]]></category>
		<category><![CDATA[Saugfallen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlauchpflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnentau]]></category>
		<category><![CDATA[Venusfliegenfalle]]></category>
		<category><![CDATA[Was fressen fleischfressende Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Was fressen Karnivoren]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergkrug]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergkrug kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergkrug Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergkrug pflegen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.carniflor.de/?p=735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen? Da einige Pflanzen ausschließlich auf sehr sauren und stark an Nährstoffen verarmten Böden vorkommen,</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen?</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/">Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen?</h3>
<p>Da einige Pflanzen ausschließlich auf sehr sauren und stark an Nährstoffen verarmten Böden vorkommen, haben sich im Laufe der Evolution einige Gattungen entwickelt, die mit ausgeklügelten Fangmechanismen kleine Insekten, Tiere und Pflanzenteile erbeuten, diese zersetzen und von den im Zersetzungsprozess freigegebenen Nährstoffen profitieren &#8211; Die Karnivoren oder fleischfressenden Pflanzen.<br />
Während bei einigen Fallentypen wie den Klebefallen des Sonnentau <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">(Drosera spec.)</a> oder der Fettkräuter <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">(Pinguicula spec.)</a> die Beute frei ersichtlich ist, haben andere Gattungen wie die Kannenpflanze (Nepenthes spec.) oder die Schlauchpflanze (Sarracenia spec.) magenähnliche Strukturen &#8211; die Fallgruben &#8211; entwickelt.<br />
In diesem Artikel möchten wir dir daher die fünf Grundlegenden Fallentypen fleischfressender Pflanzen vorstellen sowie einige Möglichkeiten der Fütterung und Düngung erläutern.</p>
<h5>1. Klappfallen</h5>
<p>Die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze, die Venusfliegenfalle <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">(Dionaea muscipula)</a> gehört neben der Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa) zu der Kategorie der Klappfallen.<br />
Bei genauerer Betrachtung der <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Fliegenfallen</a> stellt man schnell fest, dass sich neben den borstenartigen Strukturen an den Rändern der Falle im Falleninneren zahlreiche kleine Härchen befinden, welche als Auslöser des Fallenmechanismus dienen. Werden zwei dieser Härchen innerhalb von zwanzig Sekunden berührt schließt die Falle, gibt Verdauungssekret frei und bezieht anschließend die Nährstoffe aus der gefangenen Beute. Vor kurzem haben Forscher jedoch herausgefunden, dass auch ein einziger langsamer Reiz an den Trigger-Haaren zum Auslösen der Falle führen kann [1]! Nach einigen Tagen öffnet sich die Falle wieder und lediglich der Kadaver mit dem unverdaulichen Chitinpanzer bleibt erhalten.<br />
Da der Schließmechanismus bei der <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfalle</a> jedoch pro Falle jeweils nur etwa 4-5 mal ausgelöst werden kann und das gesamte Blatt abschließend abstirbt, sollte man nicht all zu oft mit den Fallen spielen.<br />
Die Fallen der Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa), die in sauberen stehenden, aber nährstoffreichen Gewässern vorkommt, sind vom Aufbau der Venusfliegenfalle sehr ähnlich, allerdings sind sie nur etwa fünf Millimeter groß und die &#8222;Trigger-Härchen&#8220; sind viel zahlreicher vorhanden.</p>
<figure id="attachment_736" aria-describedby="caption-attachment-736" style="width: 1920px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-736 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920.jpg" alt="dionaea" width="1920" height="1440" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920.jpg 1920w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920-300x225.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920-1024x768.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920-768x576.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/venus-fly-trap-3684935_1920-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-736" class="wp-caption-text">Grafik: Durch ihre beeindruckenden Klappfalle gehört die Venusfliegenfalle zu den bekanntesten fleischfressenden Pflanzen</figcaption></figure>
<p><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script><br />
<ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins><br />
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script></p>
<h5>2. Klebefallen</h5>
<p>Gattungen wie der <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentau</a> oder die <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a> sind stark mit Drüsen besetzt, an deren klebrigen Ausscheidungen rastsuchende Insekten haften bleiben, bevor sie schließlich verenden und durch im Sekret befindliche Verdauungsenzyme zersetzt und anschließend von der Pflanze verwertet werden.<br />
Einige Gattungen und Arten zeigen bei Beutefang sogar Bewegungsreaktionen, in dem sich umliegende Drüsen oder sogar ganze Blattteile um die gefangene Beute rollen.<br />
Neben den genannten Arten existieren jedoch auch Pflanzen mit Klebefallen, deren Sekrete keine Verdauungsenzyme enthalten und welche folglich auf die Zersetzung durch einen Symbionten angewiesen sind. Ein gutes Beispiel liefert hier die aus Südafrika stammende Gattung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzenpflanzen">Roridula &#8211; die Wanzenpflanze</a>, die am Naturstandort mit zahlreichen Wanzen (meist der Gattung Pameridea) besetzt ist und nach großflächigen Buschfeuern zahlreich als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pionierpflanze">Pionierpflanze</a> auftaucht (das Feuer stellt hierbei sogar eine Bedingung dar, damit die Samen keimen, es handelt sich um sogenannte <a href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/pyrophyten/55203">Pyrophyten</a>).<br />
Weitere Gattungen mit Klebefallen sind die Regenbogenpflanze (Byblis spec.) und das Taublatt (Drosophyllum lusitanicum).</p>
<h5>3. Fallgruben</h5>
<p>Bei einer weiteren Gruppe an Fallentypen handelt es sich um die Fallgruben, die vor allem von <a href="https://www.carniflor.de/schlauchpflanzen-sarracenia-spec-pflegen/">Schlauch- (Sarracenia spec.)</a> und Kannenpflanzen (Nepenthes spec.) bekannt sind.<br />
Während die trichterartigen Fallen der <a href="https://www.carniflor.de/schlauchpflanzen-sarracenia-spec-pflegen/">Schlauchpflanzen</a> und Kobralilien (Darlingtonia californica) aus mehreren Zonen (Lockzone, Gleitzone, Verdauungszone) bestehen, die ein Entkommen aus der Falle erschweren, bzw. unmöglich machen, wird die gefangene Beute bei Kannenpflanzen und Zwergkrügen (Cephalotus follicularis) durch ein dichtes, zahnartiges Peristom an der Flucht gehindert.<br />
Ähnlich wie der Symbiose bei Roridula existieren neben Fallgruben mit vorhandenem Verdauungssekret auch Gattungen und Arten, die nicht eigenständig Sekret produzieren und auf die Speisung von Regenwasser angewiesen sind, in dem sich zahlreiche Bakterien und Pilze befinden, die den Zersetzungsprozess für die Pflanze übernehmen. Beispielhaft hierfür ist die Gattung der Sumpfkrüge (Heliamphora spec.), die durch ihre offene Form &#8211; wie auch die Kannenpflanzenart Nepenthes ampullaria &#8211; neben tierischer Beute auch herabfallende Pflanzenteile verwertet.<br />
So bilden einige Arten innerhalb ihrer Fallen teils artenreiche Mikrohabitate, sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Phytotelma">Phytotelmata</a>.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-743 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920.jpg" alt="drosera" width="1920" height="1280" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920.jpg 1920w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920-300x200.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920-768x512.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/sundew-738960_1920-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><br />
Grafik: Der Sonnentau &#8211; ein beliebter Vertreter der Klebefallen &#8211; fängt seine Beute mit Hilfe eines stark klebrigen Sekrets.</p>
<p><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script><br />
<ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins><br />
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script></p>
<h5>4. Saugfallen</h5>
<p>Saugfallen kommen ausschließlich bei der Gattung der Wasserschläuche (Utricularia spec.), die jedoch die größte Gattung unter den Karnivoren bilden, vor.<br />
Eine Besonderheit an Utricularien ist, dass sich die Fallen nicht sichtbar unterhalb der Erde oder unter Wasser befinden. Die blasenähnlichen Fallen, die sich von Art zu Art in ihrem Habitus stark unterscheiden, werden ähnlich wie bei der <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfalle</a> durch an der Fallenaußenseite befindliche Triggerhärchen ausgelöst. Durch die Reaktion wird eine darunter befindliche Klappe geöffnet und die Beute durch den entstehenden Druck in die Falle eingesaugt, woraufhin sich die Klappe wieder schließt und der Verdauungsprozess beginnen kann.<br />
Trotz der geringen Größe vieler Fallen, die artspezifisch nur etwa zwischen 0,2 und 6 Millimeter groß sind, ist der gesamte Schließvorgang der Falle laut einigen Quellen in einer 15/1000stel Sekunde beendet [2].</p>
<h5>5. Reusenfallen</h5>
<p>Die Fallen von Reusenfallen der gleichnamigen Gattung Genlisea wachsen (wie bei einigen Utricularia-Arten) unterirdisch. An den Wurzeln befinden sich knollenartige Auswüchse, die in tiefergelegenen Zonen Hohlräume bilden, aus denen dünne Röhren auslaufen, die sich weiter zu zwei korkenzieherförmigen Ästen spalten. Diese sind mit zahlreichen Schlitzen versehen, die die Fallenöffnungen bilden und die Beute bis in den knollenartigen Hohlraum leiten, dessen Verdauungsdrüsen sich am oberen Ende befinden.<br />
Da Reusenfallen ähnlich der Wasserschläuche oberirdisch optisch recht unscheinbare Pflanzen sind, sind sie nur recht selten in Sammlungen zu finden.</p>
<figure id="attachment_13" aria-describedby="caption-attachment-13" style="width: 1920px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-13 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/pitcher-plant-170604_1920.jpg" alt="sarracenia" width="1920" height="1332" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/pitcher-plant-170604_1920.jpg 1920w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/pitcher-plant-170604_1920-300x208.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/pitcher-plant-170604_1920-768x533.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/pitcher-plant-170604_1920-1024x710.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-13" class="wp-caption-text">Grafik: Die Fallgruben der Schlauchpflanzen sind in mehrere Zonen unterteilt. An den Deckelunterseiten wird Nektar ausgeschieden, der einige Insekten anlockt, die anschließend an der Falle abrutschen und gefangen werden.</figcaption></figure>
<h3>Was fressen fleischfressende Pflanzen?</h3>
<p>Wer seine Pflanzen nun füttern möchte, um ihnen einen kleinen Nährstoffbonus zu geben und das Wachstum zu fördern, fragt sich nun sicherlich welches Futter für seine Pflanze geeignet wäre.<br />
Von einem Versuch die kostbaren Pflanzen mit Hackfleisch, Käse, Hundefutter oder ähnlichen Lebensmitteln zu füttern, kann allerdings von vornherein abgeraten werden, da die Nahrung in der Form in den meisten Fällen nicht verwertet werden kann und lediglich schimmelt. Um den Fallenmechanismus und die Freisetzung der Verdauungsenzyme vollständig auszulösen bedarf es bei einigen Arten nämlich weitere Bewegungsreize, was der Pflanze als Schutzfunktion dient, um die relativ kraftaufwändigen Schließ-Vorgänge nicht unnötig durchführen zu müssen.<br />
Für die <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfalle</a> empfielt sich aus diesem Grunde auch lediglich kleineres Lebendfutter wie Heimchen oder Mehlwürmer. In der Natur haben sich Karnivoren auf sehr verschiedene Beutetypen angepasst. Während sich Zwergkrüge und die Kannenpflanzenart Nepenthes albomarginata auf kleinere Ameisenarten spezialisiert haben, fangen Gattungen mit Klebefallen vor allem Zweiflügler wie Fliegen, Mücken und Motten aber auch Spinnenarten und andere Kleintiere. Die Beute der <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfallen</a> besteht entgegen ihres Namens zu einen Großteil aus Spinnen. Utricularien und Reusenfallen machen sich andere terrestrische wie aquatische Kleinstlebewesen zur Beute.<br />
Der <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentau</a> fängt verschiedene Motten- und Spinnenarten besonders gut. Die Fallgruben der Kannenpflanzen sollten wie einige unbewegliche <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentauarten</a> und <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a> jedoch mit gemahlenem Fischfutter (in Flockenform) versorgt werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/WbdZo4qRgeM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Video: Zusammen mit Nico von Karnico zeigen wir euch in diesem Video die Fütterung von Venusfliegenfallen!</p>
<p><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script><br />
<ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins><br />
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script></p>
<p>Bei gesunden, kräftigen Pflanzen ist es ebenfalls möglich, das Gießwasser mit geringen Mengen Flüssigdünger zu versorgen. Handelsüblicher Flüssigdünger sollte 1%ig, Orchideendünger etwa in halber bis 1/4 der empfohlenen Konzentration angesetzt und etwa alle 3 Wochen versprüht oder vergossen werden. Bei einem starken Besatz mit <a href="https://www.carniflor.de/sphagnum-zuechten/">Torfmoos</a> ist allerdings darauf zu achten, dass dieses einen Großteil der Nährstoffe filtert und für das eigene Wachstum verwertet. Es empfiehlt sich bei stark bemoosten Töpfen daher eine kurzzeitige Anstau-Bewässerung von unten. Mit der Verwendung eines <a href="https://www.carniflor.de/?p=755&amp;preview=true">EC/TDS-Meters</a> gestaltet sich die Anrührung der Düngerlösung jedoch einfacher, da das <a href="https://www.carniflor.de/?p=755&amp;preview=true">benötige Wasservolumen</a> einfach auf von uns empfohlene Werte von 80-100 <span class="ILfuVd"><span class="e24Kjd">µS/cm eingestellt werden kann. Bei Kannenpflanzen wird unter anderem auch von guten Erfahrungen mit Werten bis zu 250 µS/cm berichtet [4].<br />
Die einfachste Lösung seine Pflanzen zu düngen liefern verschiedene Langzeitdünger mit der <a href="https://www.duengerexperte.de/media/ae/Osmocote_Exact_Standard_1.pdf">OSMOCOTE®-Technologie</a>. Hier befinden sich die Nährstoffe in einer Hülle, die gleichzeitig eine semipermeable Membran darstellt. Werden die Kügelchen (im Substrat) der Feuchtigkeit ausgesetzt, diffundieren die verschiedenen Nährstoffe über einen längeren Zeitraum hinweg langsam in das Substrat, wo sie schließlich von den Pflanzen aufgenommen werden können. Je nach Korngröße unterscheidet sich die Länge bis zur vollständigen Freisetzung der im Inneren befindlichen Nährstoffe. Handelsübliche Korngrößen sind hierbei 3M (3 Monate), 6M (6 Monate) und seltener 12M (1 Jahr). Viele Karnivoren-Züchter berichten auch von guten Erfahrungen mit dem algenbasierten Dünger <a href="https://www.aldenlane.com/maxsea">MAXSEA</a> (Link auf englischer Sprache). Als Flüssigdünger eignet sich am besten der <a href="https://amzn.to/31S514y">Universaldünger von Wuxal</a><span style="color: #800000;">*</span>.</span></span><br />
Werden die Pflanzen im Freiland kultiviert, ist eine Fütterung meist nicht notwendig, da die Pflanzen über die Hauptwachstumszeit hinweg meist automatisch mit ausreichend Nahrung versorgt werden.</p>
<hr />
<h5>Literatur</h5>
<p>1] BURRI et. al. (2020): A single touch can provide sufficient mechanical stimulation to trigger Venus flytrap closure. PLOS-BIOLOGY, PDF-Ausgabe.<br />
https://journals.plos.org/plosbiology/article/file?id=10.1371/journal.pbio.3000740&#038;type=printable</p>
<p>2] CAROW, FÜRST (1998): Fleischfressende Pflanzen – Artenübersicht – Kultur – Vermehrung. Verlag Thomas Carow, 11. Auflage.</p>
<p>3] SCHULZ, B. (1965) – Fleischfressende Pflanzen. Ziemsen Verlag.</p>
<p>4] https://forum.carnivoren.org/forums/topic/45058-nepenthes-d%C3%BCnger/</p>
<hr />
<p>* Affiliate-Link – Bitte beachte unsere <a href="https://www.carniflor.de/impressum/hinweise-zu-affiliate-links/">Hinweise zu Affiliate-Links</a>!<br />
** Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Die Nutzung der Grafiken ist durch das Amazon-Partnerprogramm gestattet. Das Urheberrecht der Grafiken und Bilder liegt jedoch bei Amazon, bzw. den jeweiligen Händlern und Herstellern.</p>
<p><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script><br />
<ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins><br />
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/">Wie und was fressen fleischfressende Pflanzen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.carniflor.de/fangmethoden-von-karnivoren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pinguicula (Fettkraut) pflegen</title>
		<link>https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pinguicula-pflegen</link>
					<comments>https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karnivoren - fleischfressende Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanische Pinguicula]]></category>
		<category><![CDATA[anisophyll]]></category>
		<category><![CDATA[anisophyllie]]></category>
		<category><![CDATA[biologischer Pflanzenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenbildner]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkraut Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkräuter kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkräuter Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Fettkräuter pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Filmjölk]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischfressende Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gluch]]></category>
		<category><![CDATA[Goebel]]></category>
		<category><![CDATA[heterophyll]]></category>
		<category><![CDATA[heterophyllie]]></category>
		<category><![CDATA[Hibernakulum]]></category>
		<category><![CDATA[homophyll]]></category>
		<category><![CDATA[Karnivoren]]></category>
		<category><![CDATA[mexikanische Pinguicula]]></category>
		<category><![CDATA[Mittel gegen Obstfliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Morren]]></category>
		<category><![CDATA[Obstfliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Obstfliegen bekämpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Gluch]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula grandiflora]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguicula vulgaris]]></category>
		<category><![CDATA[temperierte Pinguicula]]></category>
		<category><![CDATA[Tischutkin]]></category>
		<category><![CDATA[Tjukkmolk]]></category>
		<category><![CDATA[Trauermücken]]></category>
		<category><![CDATA[Trauermücken bekämpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Viili]]></category>
		<category><![CDATA[Winterrosette]]></category>
		<category><![CDATA[Winterruhe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.carniflor.org/?p=101</guid>

					<description><![CDATA[<p>[table id=pinguicula /] 1. Fettkräuter (Pinguicula spec.) &#8211; Vorkommen und Historie Zur zusätzlichen Bekämpfung von Trauermücken und Schnaken eignen sich</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Pinguicula (Fettkraut) pflegen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Pinguicula (Fettkraut) pflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5><strong>[table id=pinguicula /]<br /><br />1. Fettkräuter (</strong><em><strong>Pinguicula</strong></em><strong> spec.) &#8211; Vorkommen und Historie</strong></h5>
<p>Zur zusätzlichen Bekämpfung von Trauermücken und Schnaken eignen sich durch ihre mit klebrigem Sekret besetzen Blätter vor allem verschiedene <a href="https://www.carniflor.de/category/gattungen/pinguicula/">Fettkräuter</a>.<br />Die Hauptzahl der Arten stammt aus Mexico und dem Süden der USA, weitere Vorkommen existieren punktuell jedoch weltweit. In Europa findet man unter anderem die Arten <em>P. vulgaris, P. grandiflora, P. alpina </em>und <em>P. hirtiflora</em>, meist an schattigeren Stellen torfig-sandiger Erhöhungen oder teils (fast) lithophytisch an Felshängen wachsend. Durch die natürlich bedingte Toleranz gegenüber einem verhältnismäßig geringen Lichtbedarf, eignen sich Fettkräuter auch besonders für die Fensterbankkultur.</p>



<p>Bereits im 19. Jahrhundert beschäftigten sich, angestoßen durch die zahlreichen Experimente <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin">Charles Darwin</a>&#8217;s und die relativ einfachen Haltungsbedingungen der Fettkräuter, etliche Wissenschaftler mit dieser faszinierenden Gattung. Darwins Theorien, die Pflanzen würden die Insekten über die Ausscheidungen von Sekret verdauen und sich an der gewonnen Lösung nähren, fand jedoch nicht nur Anklang. Im Magazin &#8222;The Gardeners Chronicle&#8220; von 1875 wurde Darwin sogar mit einem sarkastischen Gedicht verspottet [1].</p>
<p>Doch nicht nur Darwin war von den einzigartigen Pflanzen fasziniert. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Jacques_%C3%89douard_Morren">MORREN</a> kultivierte 1875 einige Exemplare von <em>P. alpina</em> und <em>P. longifolia</em>, isolierte gefangene Fliegen und untersuchte sie anschließend unter dem Mikroskop. Bei genauerer Betrachtung konnte er so zahlreiche Bakterien und ein umschließendes pilzliches Mycel erkennen. Eine anschließende Untersuchung des Sekrets zeigte ähnliche Organismen, weshalb er schließlich folgerte, die Zersetzung der Insekten beruhe lediglich auf den im Sekret vorhandenen Kleinstlebewesen. MORREN&#8217;s Beobachtungen konnten bei weiterer Sekret-Untersuchung von <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1438-8677.1889.tb05712.x">TISCHUTKIN</a> 1889 bestätigt werden. [2]<br />Weitere, peniblere Untersuchungen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_von_Goebel">GOEBEL</a> ergaben 1891 jedoch das Gegenteil und bestätigen die Karnivorie von <em>Pinguicula</em>, womit die Theorie von Charles Darwin endgültig bestätigt wurde: Durch die Absonderung eines antiseptischen Stoffes im Sekret wird Fäulnis und Bakterienbefall der Beute verhindert. Bei zu großem Fang versagt diese Methode jedoch, weshalb Fettkräuter auf kleine Insekten als Beute angewiesen sind. [2]<br />Modernere Untersuchungen ergaben zudem, dass sich einige Fettkrautarten zusätzlich zu ihrer tierischen Beute auch mit Pollen verschiedener Pflanzen ernähren, der durch den Wind auf den klebrigen Blättern verklebt. So fand man in einer Studie sogar heraus, dass die effektiv genutzte Beute von P. vulgaris sogar bis zu 50% aus Pollen bestehen kann (Karlsson et al. 1994). [1]</p>
<figure id="attachment_268" aria-describedby="caption-attachment-268" style="width: 598px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-268 size-full" src="http://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-10-28-carniflor-auf-Instagram-„Pinguicula-x-Tina“.png" alt="pinguiculaxtina_bluete" width="598" height="598" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-10-28-carniflor-auf-Instagram-„Pinguicula-x-Tina“.png 598w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-10-28-carniflor-auf-Instagram-„Pinguicula-x-Tina“-300x300.png 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-10-28-carniflor-auf-Instagram-„Pinguicula-x-Tina“-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 598px) 100vw, 598px" /><figcaption id="caption-attachment-268" class="wp-caption-text">Pinguicula x &#8218;Tina&#8216; in Blüte</figcaption></figure>
<p><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins> <script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script></p>

<p></p>
<h5 class="has-medium-font-size"><strong>2. Pinguicula pflegen<br />2.1 Bewässerung, Temperatur &amp; Winterruhe</strong></h5>
<p>

</p>
<p>Während die Pflanzen im Sommer stets leicht feucht gehalten werden sollten und ein leichter Anstau bei guter Luftzirkulation möglich ist, sollte die Bewässerung im Winter bei <a href="http://www.gluch.info/pingu3.htm">heterophyllen Arten</a> aus Mexico während der Ruheperiode zurückgestellt werden und das Substrat antrocknen. Denn heterophylle Arten begeben sich, im Gegensatz zu homophyllen Arten, in den Wintermonaten bei sinkender Temperatur und Belichtungszeit in eine Winterruhe, bei der der Wasserbedarf entsprechend sinkt und bei mexikanischen Arten oftmals mit dem von Kakteen zu vergleichen ist. Bei kühleren Temperaturen (um die 5°C) kann die Bewässerung im Winter sogar fast gänzlich ausgesetzt werden. Vorbereitend auf diese Bedingungen bilden sich ab Herbst an den Pflanzen nur noch kleine Blätter, meist in Form einer kompakten Rosette, die keine karnivore Funktionen mehr erfüllen und der Pflanze nur zum Überdauern bis zur nächsten Wachstumsperiode dienen. Die sogenannten temperierten Arten wie <em>P. vulgaris</em> und <em>P. grandiflora</em>, welche hauptsächlich in Europa vorkommen, ziehen sich mit Beginn der Wintermonate (meist bereits im späten Herbst) oder bei zu warmen Temperaturen jedoch in eine Art unterirdische Zwiebel zurück, an derer Basis sich in der Folgesaison zahlreiche kleine Tocherpflanzen zur Vermehrung bilden. Solche Arten lassen sich auch in Deutschland hervorragend im Freiland (im Moorbeet) oder alternativ auch im beheizten Gewächshaus bei 0-5°C kultivieren, sollten im Gegensatz zu ihren mexikanischen Schwestern jedoch auch über die Wintersaison leicht feucht gehalten werden. Da die meisten mexikanischen Arten auf Granitfels oder Kalkstein wachsen, können sie auch problemlos mit kalkhaltigem Leitungswasser gegossen werden. Auch die meisten temperierten <em>Pinguicula</em> Arten vertragen eine Bewässerung mit kalkhaltigem Gießwasser ohne Probleme.</p>
<p>Abhängig von der Wuchsform, unterscheidet man bei den Fettkräutern fünf verschiedene Gruppen:</p>
<ul>
<li>temperiert heterophylle Arten &#8211; 2 Blattformen, aus kälteren (v.a. nördlichen) Regionen (teilweise bis -20°C+), Ruhephase im Winter</li>
<li>tropisch heterophylle Arten &#8211; 2 Blattformen, aus wärmeren Regionen (bis ~5-10°C), Trockenphase im Winter</li>
<li>einjährig homophylle Arten &#8211; 1 Blattform, sterben meist zu Jahresende ab, Vermehrung durch v.a. durch Samen</li>
<li>ausdauernd homophylle Arten &#8211; 1 Blattform, zwei- oder mehrjähriger Wuchs, Vermehrung durch v.a. durch Samen, ganzjärig feucht halten. (bis ~5-10°C+)</li>
<li>anisophyle Arten &#8211; 3 Blattformen, die aus der Winterrosette entstehenden ersten karnivoren Blätter unterscheiden sich von den karnivoren Blättern die in der Hauptsaison gebildet werden, Ruhephase im Winter (teilweise bis -20°C+)</li>
</ul>
<p>

</p>
<figure id="attachment_532" aria-describedby="caption-attachment-532" style="width: 1719px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-532 size-full" src="http://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header.png" alt="pinguicula-blüten" width="1719" height="603" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header.png 1719w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header-300x105.png 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header-1024x359.png 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header-768x269.png 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/ping_header-1536x539.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1719px) 100vw, 1719px" /><figcaption id="caption-attachment-532" class="wp-caption-text">Besonders schön wirken die Blüten der Fettkräuter, wenn sie in Gruppen von mehreren Pflanzen gepflanzt werden.</figcaption></figure>
<h5 class="has-medium-font-size"><strong>2.2 Licht<br /></strong></h5>
<p>Obwohl <em>Pinguicula</em> im Vergleich zu anderen Karnivoren relativ wenig Licht benötigen, ist ein ausreichendes Lichtangebot obligatorisch. Für eine gute Ausfärbung benötigen <em>Pinguicula</em> eine Gesamtlichtmenge von etwa 15 Mol pro Tag. Dies entspricht etwa 250-300 µMol PPFD Belichtungsstärke auf Pflanzenhöhe bei 13h Belichtungszeit. Mindestens sollten 10 Mol am Tag oder 200 µMol PPFD bei 12h Belichtungszeit garantiert werden. Die Kultur am Südfenster ist durchaus möglich, allerdings erfordert sie in den Wintermonaten entsprechende Zusatzbelichtung. Besser gestaltet sich die Kultur unter Kunstlicht in Regalen oder im schattierten Gewächshaus.</p>
<h5 class="has-medium-font-size"><strong>2.3 Blütenaufbau und Vermehrung</strong></h5>
<p>Die zahlreichen malerischen Blüten bieten mit ihrer <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/pinguicula/">Vielfalt an Farben und Formen</a> nicht nur einen Hingucker für das Auge, sondern dienen bei reinen Arten auch für die Kreuzung von Hybriden. Durch den äußerst filigranen Blütenaufbau und den abzupassenden Zeitpunkt der Reife des Pollens und der Aufnahmefähigkeit der Narbe gestaltet sich der Bestäubungsvorgang jedoch manchmal recht schwierig. Für ein Erfolgserlebnis sind sicherlich mehrere Versuche notwendig, um die richtige Technik zu erlangen.<br />Die besten Ergebnisse der Samenproduktion erzielen einige einjährige und vor allem in Europa heimische Fettkrautarten. Ein Vorteil dieser Arten ist, dass die Blüten sich meist selbstbestäuben und sortenreine Samen abwerfen, so lange sie nicht durch äußere Einflüsse mit anderen Pflanzen der Kultur gekreuzt wurden. Einfacher gestaltet sich die Vermehrung über Blattstecklinge. Diese Methode scheint jedoch fast ausschließlich bei mexikanischen Fettkräutern Erfolg zu bieten. Hierfür werden untere, am Boden anliegende Blätter vorsichtig mitsamt der weißen Blattbasis gelöst und auf leicht feuchtes, mineralisches Substrat (wie Vermiculit) gelegt und anschließend in eine schattige Ecke gestellt. Nach einigen Wochen entwickeln sich an der Blattbasis nun zahlreiche Zellhaufen, die zu mehreren Jungpflanzen heranwachsen und später vereinzelt werden können.</p>
<p>



</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized">
<figure id="attachment_134" aria-describedby="caption-attachment-134" style="width: 550px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-134" src="http://www.carniflor.org/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11.png" alt="Pinguicula Blütenaufbau 1/2" width="550" height="550" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11.png 545w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-150x150.png 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption id="caption-attachment-134" class="wp-caption-text">(1/2) Blütenaufbau von Pinguicula: Durch den filigranen Aufbau ist die Bestäubung recht schwierig</figcaption></figure>
</figure>
</div>
<p> <script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins> <script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script> </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized">
<figure id="attachment_135" aria-describedby="caption-attachment-135" style="width: 550px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-135" src="http://www.carniflor.org/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-002.png" alt="Pinguicula Blütenaufbau 2/2" width="550" height="550" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-002.png 510w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-002-150x150.png 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot-06_11-002-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption id="caption-attachment-135" class="wp-caption-text">(2/2) Blütenaufbau von Pinguicula: Durch den filigranen Aufbau ist die Bestäubung recht schwierig</figcaption></figure>
</figure>
</div>
<p>





</p>
<h5 class="has-medium-font-size"><strong>2.4 Substrat</strong></h5>
<p>Die<a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-substrate/"> Ansprüche an das Substrat</a> unterscheiden sich je nach Art. Für die meisten mexikanischen Fettkräuter und Hybriden empfehlen sich stark torfreduzierte, mineralische Substrate mit einem Gemisch aus Lava &amp; Bims (50:50), Seramis, Perliten, Vermiculiten und etwas Sand im Verhältnis von etwa 4:1:1:1:1. Einige Züchter berichten auch von guten Erfahrungen mit reinem Vermiculit als Substrat. Die Kultur auf reinen Lava-, Gips, oder Spaghettisteinen liefert ebenfalls äußerst zufriedenstellende Ergebnisse. Bei dieser Methode sollten die Steine etwa ein bis zwei Mal die Woche besprüht werden. Da die meisten mexikanischen Arten auf Granitfels oder Kalkstein wachsen, können sie auch problemlos mit kalkhaltigem Leitungswasser gegossen werden.</p>
<p>Temperierte Arten sollten in torfhaltigen Substraten gehalten werden (z.B.: Torf, Sand, Perlite (3:1:1)). Eine Beimischung von Kalk bei einigen Exemplaren durchaus möglich und bei einigen Arten wie <em>P. vallisneriifolia</em> für ein optimales Wachstum sogar obligatorisch. Ein kleiner Anteil an Kakteenerde bevorratet das Substrat mit einem dezenten Nährstoffanteil. Dieser sollte jedoch nicht zu hoch ausfallen, da die Pflanzen sonst zwar beachtliche Größen erreichen, sich jedoch nicht mehr so intensiv ausfärben. Durch die großräumige Verbreitung gestalten sich die Anforderungen an das Substrat bei temperierten Fettkräutern jedoch stark nach Herkunft und Habitat der Pflanzen und können sich teilweise stärker voneinander unterscheiden. Wir empfehlen daher vor der Kultur spezieller oder seltener Arten noch einmal artspezifische Informationen einzuholen (zB. auf <a href="https://www.pinguicula.org">www.pinguicula.org</a> oder <a href="http://www.gluch.info/pingu3.htm">www.gluch.info/pingu3.htm</a>). Für detaillierte Einblicke zu unseren Erfahrungen zu verschiedenen <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-substrate/">Substraten für Fettkräuter</a>, empfehlen wir an dieser Stelle auch gerne unseren spezifischen <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-substrate/">Beitrag</a>.</p>
<figure id="attachment_521" aria-describedby="caption-attachment-521" style="width: 550px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-521" src="http://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/grandiflora_2020_02.jpg" alt="" width="550" height="550" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/grandiflora_2020_02.jpg 960w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/grandiflora_2020_02-300x300.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/grandiflora_2020_02-150x150.jpg 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/grandiflora_2020_02-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption id="caption-attachment-521" class="wp-caption-text">Winterharte Fettkräuter wie Pinguicula grandiflora bilden über den Winter zwiebelartige Hibernakula</figcaption></figure>
<p>



</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized">
<figure id="attachment_141" aria-describedby="caption-attachment-141" style="width: 550px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-141" src="http://www.carniflor.org/wp-content/uploads/2019/11/colimensis_gypsicola-1024x981.jpg" alt="Pinguicula colimensis x gypsicola (Winter-Rosette)" width="550" height="527" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/colimensis_gypsicola-1024x981.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/colimensis_gypsicola-300x287.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/colimensis_gypsicola-768x736.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption id="caption-attachment-141" class="wp-caption-text">Pinguicula colimensis x gypsicola (Winter-Rosette)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_844" aria-describedby="caption-attachment-844" style="width: 550px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-844" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3.jpeg" alt="pinguicula-anisophyll" width="550" height="550" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3.jpeg 1600w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3-300x300.jpeg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3-1024x1024.jpeg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3-150x150.jpeg 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3-768x768.jpeg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/02/valli_3-1536x1536.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption id="caption-attachment-844" class="wp-caption-text">Anisophylle Arten wie Pinguicula vallisneriifolia bilden über das Jahr hinweg verschiedene Blattformen aus.</figcaption></figure>
</figure>
<script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-5424130156645968" data-ad-slot="2232864523"></ins> <script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script>
<h5><strong>Traditionelle Verwendung [1]</strong></h5>
<p>Trotz ihrer recht seltenen Vorkommen ist auch bei Fettkräutern eine traditionelle Nutzung bekannt, die weit über den Wert als Zierpflanze hinaus reicht.<br />Im 16. bis 17. Jahrhundert nutzte man die Pflanzen zwar auch um Tierherden und Menschen vor bösen Geistern, Feen und Hexen zu schützen, allerdings schien man sich auch bereits der antiseptischen Wirkung des Sekrets bewusst zu sein, da man es bereits zu jenen Zeiten auf Wunden von Haus- und Nutzvieh aufstrich, um die Wundheilung zu fördern. Darüber hinaus sollen die frisch gesammelten (und von Verunreinigungen befreiten) Blätter der in Europa heimischen Art <em>Pinguicula vulgaris</em> oft mit warmer Milch übergossen worden sein, die anschließend nach ein bis zwei Tagen Ruhezeit durch bakterielle und enzymatische Vorgänge aus dem Fettkraut-Schleim säuerlich wurde und eine cremige, joghurtartige Konsistenz bildete. Das als nahrhaft angesehene Getränk ist vor allem und teils noch heute in nördlichen Ländern bekannt, jedoch unterscheiden sich die Bezeichnungen regional. In Schweden ist das Milchprodukt vor allem als &#8222;<a href="https://schweden-tipp.de/filmjoelk-sauermilch/">Filmjölk</a>&#8220; oder &#8222;<a href="https://books.google.de/books?id=WfWGBwAAQBAJ&amp;pg=PA994&amp;lpg=PA994&amp;dq=T%C3%A4tmj%C3%B6lk&amp;source=bl&amp;ots=D-MENm2X2E&amp;sig=ACfU3U1IOPMPe7bCD_QjAbhKt_joi8vYxA&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjsu6Dmy9vnAhUKV8AKHd1NDAkQ6AEwD3oECFwQAQ#v=onepage&amp;q=T%C3%A4tmj%C3%B6lk&amp;f=false">Tätmjölk</a>&#8220; bekannt, in Norwegen kennt man es unter dem Namen &#8222;<a href="https://arcticgrub.wordpress.com/2013/05/29/tjukkmjolk-a-historic-norwegian-dairy-product-with-the-taste-of-summer/?iframe=true&amp;preview=true/">Tjukkmjolk</a>&#8220; und in Finnland bezeichnet man die Milch als &#8222;<a href="https://www.researchgate.net/publication/307475948_Viili_as_Fermented_Food_in_Health_and_Disease_Prevention_A_Review_Study">Viili</a>&#8222;. [1,6,7]<br />Im frühen 20. Jahrhundert nutzte man die Blätter und deren enzymatische Wirkung in Deutschland jedoch vor allem um Fleisch vor dem Garen zarter werden zu lassen, wozu die Fleischportionen über Nacht mit Blättern des Fettkrauts abgedeckt wurden. [1,7]<br />Seit den 1990er Jahren fanden zahlreiche weitere Untersuchungen des Sekrets von Pinguicula statt, die die antiseptischen und bakteriellen Aktivitäten innerhalb der Sekretproben bestätigten. Ferner konnte die Anwesenheit einiger wichtiger sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe wie Flavonoide, Carotenoide und Zimtsäure, wenn auch in geringer bioaktiver Wirkung, nachgewiesen werden. Fettkräuter haben also viel mehr zu bieten als nur niedliche Blüten.</p>
</div>
<p>







</p>
<pre class="wp-block-preformatted"><strong>Zusammenfassung</strong>

<strong><em>Substrat</em></strong><br />- reiner Torf selten
- mexikanische Arten: mineralische Substrate (Lava, Bims, Perlite, Vermiculit, Sand)
- temperierte Arten: Torf-Sand-(Perlite) (3:1:(1))
- Spaghetti-Steine, Kalksteine...

<strong><em>Bewässerung</em></strong>
- Sommer: feucht halten, sehr leichter Anstau bei temperierten Arten möglich
- Winter: temperierte Arten leicht feucht halten, mexikanische Arten in Winterruhe trocken halten und zumindest durchtrocknen lassen.

<strong><em>Licht</em></strong>
- halbschattig, aber hell

<strong><em>Winterruhe</em></strong>
- teils, bei kühler Überwinterung müssen die Pflanzen trocken gehalten werden!</pre>
<h6>Literatur</h6>
<p>1] ROCCIA A., O. GLUCH, et al. (2016): Pinguicula of the Temperate North. Redfern Natural History Productions.<br />2] SCHULZ, B. (1965) &#8211; Fleischfressende Pflanzen. Ziemsen Verlag.<br />3] www.pinguicula.org [02.02.2020, 20:11]<br />4] www.gluch.info/pingu3.htm [02.02.2020, 20:46]<br />5] CAROW, FÜRST (1998): Fleischfressende Pflanzen &#8211; Artenübersicht &#8211; Kultur &#8211; Vermehrung. Verlag Thomas Carow, 11. Auflage.<br />6] MEYERHOFER, E., C. PIRQUET (1926): Lexikon der Ernährungskunde. Springer Verlag, 5. Lieferung. S. 994.<br />7] KOENIG, J. (1904): Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährungslehre. Verlag Julius Springer, 4. Auflage. S548, 638</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Pinguicula (Fettkraut) pflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
