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	<title>destilliertes Wasser Archive - CARNIFLOR</title>
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		<title>Nostoc Bakterien &#8211; Grüne Schleimkugeln auf dem Substrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:23:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nostoc Bakterien &#8211; Grüne Schleimkugeln auf dem Substrat Hast du grüne Schleimkugeln auf deinem Substrat entdeckt, handelt es sich dabei</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/nostoc-bakterien-substrat/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Nostoc Bakterien &#8211; Grüne Schleimkugeln auf dem Substrat</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/nostoc-bakterien-substrat/">Nostoc Bakterien &#8211; Grüne Schleimkugeln auf dem Substrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Nostoc Bakterien &#8211; Grüne Schleimkugeln auf dem Substrat</h3>
<p>Hast du grüne Schleimkugeln auf deinem Substrat entdeckt, handelt es sich dabei in der Regel um das sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nostoc">Nostoc Bakterium</a>. Obwohl es sich hierbei um Bakterienstämme handelt, sind sie für dich und deine Pflanzen vollkommen harmlos. Warum das so ist, erklären wir dir in diesem Beitrag.</p>
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<h4>Was sind Nostoc Bakterien?</h4>
<p>Bereits <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus">Paracelsus (1493-1541)</a> beschäftigte sich mit dieser faszinierenden Gattung und verlieh ihr sogar ihren typischen Namen (Nostoch, verm. &#8222;Nasenloch/Nasenschleim&#8220;). Auf Grund ihrer grünlichen Farbe werden Nostoc Bakterien vor allem zu Beginn ihres Wachstums oft zunächst mit Algen verwechselt. Erst wenn sich die kugelartige Struktur des Nostoc Bakteriums vollständig ausgebildet hat, ist in der Regel erkennbar, dass es sich nicht um Algen handelt. Im spezifischen handelt es sich bei den Kugeln um Bakterienkolonien von sogenannten Cyanobakterien. Neben der gärtnerischen Topfkultur von Feuchtpflanzen treten die grünen Schleimkugeln der Nostoc Bakterien hin und wieder auch nach starken Regenfällen auf. Das Hauptvorkommen von Nostoc Bakterien liegt daher meist in Teichen und deren näherem Umfeld. Umgangssprachlich werden die grünen Schleimblasen daher auch als als Teichpflaumen bezeichnet. Vegetationsarme Gesteine können allerdings auch befallen werden.</p>
<figure id="attachment_2073" aria-describedby="caption-attachment-2073" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-2073" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-1024x679.png" alt="Pinguicula und Nostoc Bacterien" width="1024" height="679" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-1024x679.png 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-300x199.png 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-768x509.png 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-1536x1018.png 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/03/DSC_4555-2048x1358.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-2073" class="wp-caption-text">Abbildung: Nostoc Bakterien bei der <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-auf-steinen/">Kultur von Pinguicula auf Spaghettistein (Travertin)</a></figcaption></figure>
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<h4>Entstehung und Funktion</h4>
<p>Unter trockenen Bedingungen weist das Nostoc Bakterium lediglich einen hauchdünnen Film auf. Die typische blasenartige Struktur bildet sich erst bei gleichmäßigem Wasserangebot aus, indem die Bakterien damit beginnen Zellschnüre zu bilden, welche sich mit der Zeit entweder gelatineartig verfestigen oder schleimig verbleiben. Diese dienen vor allem dazu, den Luftstickstoff zu fixieren und Photosynthese zu betreiben. Einige Arten reduzieren den Luftstickstoff zudem weiter zu Ammonium. Dazu nutzen sie das Enzym Nitrogenase, welches nur in Mikroorganismen vorkommt. Im Garten gelten Nostoc Bakterien daher mitunter sogar als durchaus nützlich. Da Nostoc Bakterien also als symbiontisch und nicht als parasitär gelten, ist in der Regel auch keine schädigende Wirkung auf deine Pflanzen zu erwarten. 2014 wurde Nostoc daher sogar mit dem Titel &#8222;Mikrobe des Jahres&#8220; geehrt. Einige Arten wie <em>N. flagelliforme</em> gelten sogar als essbar.</p>
<h4>Bekämpfung</h4>
<p>Da Nostoc Bakterien als äußerst trocken- und frostresistent gelten und mit der Hilfe von Dauerzellen jahrelangen widrigen Bedingungen trotzen können, gestaltet sich die Bekämpfung als sehr schwierig. Bei Trockenheit bilden die Bakterien zunächst einen hauchdünnen Film aus, der bis zur nächsten Bewässerung/Feuchteperiode überdauert. Eine vollständige Entfernung der Bakterien ist nahezu unmöglich. Hin und wieder wird eine Behandlung mit Kalk empfohlen, allerdings trocknet dieser lediglich die kugelartigen Strukturen aus. Bei der nächsten Wassergabe bilden sich diese anschließend wieder neu. Eine dichte Bepflanzung konkurriert mit den Wuchsbedingungen des Bakteriums und bietet somit die beste Chance die Kolonien langfristig zu verdrängen. Da Nostoc Bakterien durch ihre stickstofffixierende Funktion jedoch als äußerst nützlich für die umgebende Pflanzenwelt gelten, ist eine Bekämpfung meist auch gar nicht notwendig.</p>
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<h4>Literatur und Quellenangaben</h4>
<ul>
<li>ANON. (2014): Mikrobe des Jahres 2014 &#8211; Sammelseite.<br />
https://vaam.de/infoportal-mikrobiologie/mikrobe-des-jahres/archiv/2014-nostoc/mikrobe-des-jahres-2014/ [04.03.2025]</li>
<li>BUGGISCH, A. (2025) Nostoc &#8211; Grüner Schleim im Garten.<br />
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/nostoc-bakterien-gruene-kugeln-oder-schleim-im-rasen-30831 [02.03.2025]</li>
<li>ENGELHARDT, H. (2017): Mikrobe des Jahres 2014 &#8211; Nostoc &#8211; Vom Weichensteller der Evolution zum Genussmittel. In Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung 07/2014. S. 245-248.</li>
<li>Walter K. Dodds, Dolly A. Gudder, <a title="Dieter Mollenhauer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Mollenhauer">Dieter Mollenhauer</a> (1995): <i>The Ecology of Nostoc.</i> In: <i>Journal of Phycology.</i> Band 31, Nr. 1, 1995, S. 2–18</li>
</ul>
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		<title>Anstau-Bewässerung bei Karnivoren &#8211; hypoxischen &#038; anoxischen Stress vermeiden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 00:50:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anstau-Bewässerung bei Karnivoren &#8211; hypoxischen &#38; anoxischen Stress vermeiden! veröffentlicht in: DAS TAUBLATT &#8211; DIE KARNIVOREN-FACHZEITSCHRIFT der G.F.P. HEFT 95,</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/anstau-bewaesserung-bei-karnivoren-hypoxischen-anoxischen-stress-vermeiden/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Anstau-Bewässerung bei Karnivoren &#8211; hypoxischen &#038; anoxischen Stress vermeiden!</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #17365d;"><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: xx-large;"><span style="color: #000000;">Anstau-Bewässerung bei Karnivoren &#8211; hypoxischen &amp; anoxischen Stress vermeiden!</span></span></span></span></h3>
<p><em>veröffentlicht in: DAS TAUBLATT &#8211; DIE KARNIVOREN-FACHZEITSCHRIFT der G.F.P. HEFT 95, 2024/1, S.46-51</em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Einleitung</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Beheimatung vieler Karnivoren (fleischfressender Pflanzen) in teils moorigen, oft dauerfeuchten Gebieten verleitet bei Topfkultur verschiedenster Arten allein aus Komfortgründen recht schnell zur dauerhaften Kultur im Anstau. Dabei wird eine vitale Wurzelentwicklung meist völlig außer Acht gelassen. In diesem Beitrag soll es daher darum gehen, einen umfassenden Überblick darüber zu verschaffen, wie Pflanzen und Substrate auf die Kultur im Daueranstau reagieren und welche Maßnahmen zu treffen sind, um auch langfristig bestmögliche Wuchsergebnisse zu erzielen.<br />
Für die Pflanzenentwicklung ist ein vitales Wurzelwachstum von hoher Bedeutung. Eine ungenügende Sauerstoffversorgung des Wurzelwerks einer Pflanze beeinträchtigt die Energiegewinnung durch die Atmung, wodurch folglich auch alle energie- und sauerstoffabhängigen Stoffwechselprozesse reduziert werden (BRÄNDLE 1996). Neben der Verfügbarkeit eines passenden Säuremilieus (pH-Wert), von Wasser und Nährstoffen in passender Form und Dosierung, spielt also auch die Verfügbarkeit von Sauerstoff eine grundlegende Rolle bei der Wurzel- und Pflanzenentwicklung. Je höher der Wasserstand bei der Kultur von Pflanzen auf abgedichteten Ebenen ist, desto wassergesättigter sind auch die Substrate. Dabei spielt auch die Topfhöhe eine entscheidende Rolle, denn desto höher der Topf ausfällt, desto geringer fällt der Wassergehalt &#8211; und desto höher der Luftgehalt &#8211; im Substrat aus (ANON. 2022). Besonders die untersten Substratschichten weisen durch den direkten Kontakt zum Gießwasser bei längerer Anstaubewässerung eine besonders hohe Wassersättigung auf. In Folge dessen findet eine Verdrängung des wertvollen Sauerstoffs statt, die ab gewissen Wasserständen mit einer entsprechenden Kontinuität Effekte hervorrufen kann, welche auch bei Überflutungen von Böden beobachtet werden können (MAINIERO 2006).</span></p>
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<p><span style="font-size: medium;"><b>Bei Sauerstoffmangel im Substrat können Nährstoffe als Toxine wirken</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Durch die Verdrängung des Sauerstoffs wird zunächst vor allem der diffusionsbezogene Sauerstoffeintrag in die Wurzeln verringert. Im Vergleich zu gut belüfteten Böden ist der Faktor bei Überflutung etwa 10.000-fach geringer (BRÄNDLE et. al. 1996)! Der verfügbare Restsauerstoff wird von den Wurzeln und den im Substrat lebenden Mikroorganismen schnell verbraucht, was sich anschließend auch in der Nährstoffverfügbarkeit bemerkbar macht. Denn die Nährstoffe treten nun zunehmend in reduzierter Form auf, Schwermetall-Ionen werden reduziert und gehen in Lösung und verschiedene Schäden sind nun fast unvermeidlich. Besonders Karnivoren, die in ihrer Entwicklung neben der tierischen Beute vor allem auf die wenigen in den Substraten befindlichen und verfügbaren Spuren von Nährstoffen angewiesen sind, reagieren in solchen Fällen meist rasch mit entsprechenden Symptomen wie Blattabwurf, -Vergilbung oder Krüppelwuchs bis hin zum Tode der Pflanze. Darüber hinaus werden Sulfat und Kohlendioxid zu Sulfid und Methan reduziert (BRÄNDLE et. al. 1996). Eisen und Schwefelverbindungen ändern sich und wirken als Toxine (besonders zu beachten bei stark sauren Substraten!) und andere Abbauprodukte und Ausscheidungsstoffe wie Ethylen &#8211; welches als Phytohormon wirkt und mitunter für die frühere Seneszenz, also die Blattalterung und den Blattabwurf verantwortlich ist, sowie das Streckungswachstum fördert &#8211; werden freigesetzt (BRÄNDLE et. al. 1996). Diese wirken auf die Wurzeln ein und sorgen somit für eine doppelte &#8211; physische (Sauerstoffmangel = Hypoxia, Sauerstoffabsenz = Anoxia) und chemische &#8211; Stressbelastung der Pflanze (BRÄNDLE et. al. 1996).</span></p>
<p align="center"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1986" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule-1024x1024.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule-300x300.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule-150x150.jpg 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule-768x767.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/herzfaeule.jpg 1237w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p style="text-align: center;" align="right"><span style="color: #4f81bd;"><span style="font-size: small;"><b><span style="color: #000000;">Abbildung : Herzfäule an </span><span style="color: #000000;"><i>Pinguicula</i></span><span style="color: #000000;"> spec. nach Anstaubewässerung</span></b></span></span></p>
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<p><span style="font-size: medium;">Neben Methan wird darüber hinaus noch Lachgas (N</span><sub><span style="font-size: medium;">2</span></sub><span style="font-size: medium;">O) freigesetzt, dass bei der Denitrifikation des im Boden/ Substrat enthaltenen Stickstoffs entsteht (vereinfacht: NO</span><sub><span style="font-size: medium;">3-</span></sub><span style="font-size: medium;"> -&gt; N</span><sub><span style="font-size: medium;">2</span></sub><span style="font-size: medium;"> und N</span><sub><span style="font-size: medium;">2</span></sub><span style="font-size: medium;">O). Beide Stoffe gelten laut Umweltbundesamt als deutlich Klimaschädlicher als CO</span><sub><span style="font-size: medium;">2</span></sub><span style="font-size: medium;"> (Lachgas 300-fach schädlicher, Methan 25-fach schädlicher; UMWELTBUNDESAMT 2020), weshalb deren großflächige Freisetzung bereits aus Umweltschutzgründen möglichst vermieden werden sollte. Dies gilt es auch bei der Wiedervernässung von Moorflächen zu beachten. In intakten Mooren gilt die Klimabilanz zwischen Kohlenstoffdioxid und Methan laut Experten jedoch als ausgeglichen und langfristig neutral (GOLDBECKER 2013).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Viele Wege führen nach Rom: Die Natur passt sich an</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Doch allein durch den geringen Sauerstoffeintrag sterben die Wurzelspitzen schnell ab, was oft zur Folge hat, dass die Pflanze versucht, ein an die Situation angepasstes (sekundäres) Wurzelsystem oberhalb der Wasserlinie auszubilden (BRÄNDLE 1989). Pflanzen, bei denen die Substrate zu nass gehalten werden, leiden daher oft auch unter verkümmertem Wurzelwuchs. Nun können abgestorbene Wurzelspitzen auch kein Sauerstoff mehr an die Rhizosphäre abgeben und die sonst um die Wurzeln vorhandene Sauerstoffhülle verschwindet (MAINIERO 2006) &#8211; das Gleichgewicht der Rhizosphäre gerät völlig auseinander. Verschiedenste Sumpf- und Röhrichtpflanzen haben sich der Situation des Sauerstoffmangels in dauerfeuchten Substraten zwar unter anderem durch die Ausbildung besonders poröser Gewebe (Aerenchyme) über die gesamten Organe an die Situation angepasst (MAINIERO 2006), benötigen für eine gesunde Entwicklung jedoch trotz dessen ausreichende Sauerstoffmengen im Bereich der Rhizosphäre (BRÄNDLE 1989).<br />
Eine weitere Besonderheit scheint sich im Laufe der Evolution hierbei vor allem bei Röhrichtpflanzen gebildet zu haben, die zu den rhizombildenden Gattungen zählen und deren Rhizome auch unter Sauerstoffabsenz dazu in der Lage sind, Sprosse zu treiben, wobei das Wurzelwachstum erst dann erfolgt, wenn der Spross in Kontakt mit Sauerstoff gerät (BRÄNDLE 1989). Generell ist dabei zu beobachten, dass diese Rhizome auch ohne Sauerstoff überlebensfähig sind, da sie ihre Energiereserven mobilisieren und weitere lebenswichtige Stoffe wie Proteine und Lipide unter Bezug der unter Sauerstoffabszenz vorhandenen Gärungsenergie selbst herstellen können (BRÄNDLE 1989). Gärende Rhizome werden daher im weitesten Sinne auch mit einem Akku verglichen, welcher „langsam, aber stetig aufgeladen und gleichzeitig nur wenig belastet wird“ (BRÄNDLE 1989). Im Allgemeinen verlaufen Energie- und Stoffwechsel daher (reguliert) auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in atmenden Rhizomen. (BRÄNDLE 1989).<br />
In wie fern sich diese Beobachtungen auf rhizombildende Karnivoren wie</span><span style="font-size: medium;"><i> Sarracenia </i></span><span style="font-size: medium;">spec. übertragen lässt, ist derzeit nicht wissenschaftlich geklärt. Aus Erfahrungen heraus ist bei vollständig unterirdisch getopften Rhizomen, die unter einem relativ hohen Wasserstand gehalten werden, meist zwar ein deutlich späterer, aber auch deutlich kräftigerer Austrieb im Vergleich zu an der Substratoberfläche getopften Rhizomen zu beobachten. Zwar handelt es sich hierbei nicht um eine vollständige Sauerstoffabszenz, da die Substrate in der Regel noch ausreichende Sauerstoffmengen enthalten, allerdings ist anzunehmen, dass die Sauerstoffzufuhr in das Rhizom im Vergleich zum direkten Kontakt mit dem in der Umgebungsluft enthaltenen Sauerstoff bei dieser Methode trotzdem deutlich geringer ausfällt. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Hypoxia/Anoxia und Wuchsqualitäten bei Sarracenia spec. müsste allerdings in spezifischen, randomisierten Versuchen mit einer ausreichenden Anzahl an Versuchs- und Vergleichspflanzen untersucht werden.</span></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1992" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/planifolia.png" alt="pinguicula planifolia" width="598" height="598" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/planifolia.png 598w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/planifolia-300x300.png 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/planifolia-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /></p>
<p style="text-align: center;" align="right"><span style="color: #4f81bd;"><span style="font-size: small;"><b><span style="color: #000000;">Abbildung : Einige Arten wie </span><span style="color: #000000;"><i>Pinguicula planifolia</i></span><span style="color: #000000;"> sind an zeitweise Überflutungen angepasst, benötigen für eine gute Entwicklung langfristig jedoch ausreichend Sauerstoff im Substrat.</span></b></span></span></p>
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</script></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Hypoxischen/anoxischen Stress vermeiden &#8211; Bewässerungszyklen artgerecht planen</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Doch auch die rasche Wiederzufuhr von Sauerstoff zu anaeroben Geweben kann durch „Aktivierte Sauerstoffmoleküle, die durch geschwächte Entgiftungssysteme nicht rechtzeig beseitigt werden können“, gravierende Schäden an den Pflanzen durch sogenannten postanoxisch-oxidativen Stress verursachen (Brändle et al. 1996, S). Regelrecht verwässerte Pflanzen gilt es daher bei einer Umstellung auf sauerstoffreichere Bedingungen zunächst langsam wieder an diese zu gewöhnen.<br />
Möchte man seine Pflanzen langfristig gesund erhalten und die Substratqualität bewahren, empfiehlt es sich also die Bewässerung derartig auszulegen, dass der Wasserstand vor einer erneuten Wassergabe in regelmäßigen Abständen wieder abtrocknet. Die Bewässerung sollte erst dann wieder erfolgen, wenn der Feuchtegrad des Substrates in den Töpfen wieder etwas abgenommen hat, was sich gut anhand des Topfgewichtes feststellen lässt. Die Substrate sollten aber niemals vollständig austrocknen.<br />
Teilweise können Pflanzen, die über längere Zeit im Daueranstau kultiviert werden und trotz des subjektiven Eindrucks passender Kulturbedingungen schwächeln, erfahrungsgemäß oft lediglich durch eine Anpassung der Anstaubewässerung gerettet oder zumindest deutlich in ihrer Vitalität gekräftigt werden. In diesem Falle litten die Pflanzen mitunter auf Grund des Sauerstoffdefizits im Substrat an hypoxischem oder gar anoxischen Stress, der für die Wuchsminderung verantwortlich zu machen ist. Vor allem bei der Kultur unter Kunstlicht in der Wohnung tritt dieses Phänomen aus Erfahrungen heraus häufiger auf. Sicher liegt einer der Hauptgründe dieser Tatsache in einer durch verschiedene bauliche Bedingungen eingeschränkten Luftbewegung in Innenräumen, in Folge derer auch deutlich weniger Transpiration über Blätter und Substrat stattfindet.</span></p>
<p align="center"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1993" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/allred-1024x679.jpg" alt="capensis all red" width="1024" height="679" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/allred-1024x679.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/allred-300x199.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/allred-768x509.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/allred.jpg 1364w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p style="text-align: center;" align="right"><span style="color: #4f81bd;"><span style="font-size: small;"><b><span style="color: #000000;">Abbildung : Auch die meisten Arten des Sonnentau (Drosera spec.) reagieren positiv auf eine sparsame Bewässerung (Foto: D. capensis &#8222;all red&#8220;)</span></b></span></span></p>
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<p><span style="font-size: medium;"><b>Mattenbewässerung unterstützt die gleichmäßige Wasserversorgung</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Um den zuvor genannten Problemen entgegen zu wirken, empfiehlt es sich also im Grunde die Menge an Gießwasser stets so gering wie möglich und nötig auszulegen. Mit einer Mattenbewässerung lassen sich hierbei optimale Ergebnisse erzielen. Bewässerungsmatten bestehen in der Regel aus Vlies und werden als einfache Schicht auf den Tischflächen ausgelegt, um eine gleichmäßige Wasserverteilung zu gewährleisten und es den Töpfen zu ermöglichen, das Gießwasser bedarfsgerecht aus dem Vlies zu saugen. Eine Deckschicht aus Bändchengewebe verhindert, dass das Vlies unter der Einstrahlung im Gewächshaus oder unter Kunstlicht zu schnell abtrocknet und wirkt darüber hinaus auch groben Verunreinigungen entgegen. Beim Einsatz von Vliesen sollte die Bewässerung bei Karnivoren derartig erfolgen, dass zunächst einige Zentimeter Wasser angestaut werden, die gegebene Menge Gießwasser jedoch über die Tage wieder aufgebraucht wird. Erst wenn sich keine Wasserrückstände mehr auf der Tischoberfläche befinden, dass Vlies bei Berührung jedoch noch leicht feucht erscheint, sollte erneut gewässert werden. Besonders empfindliche Kulturen wie Karnivoren, Orchideen, Lithops und andere Sukkulenten sollten mit einer sogenannten <a href="https://shop.carniflor.de/collections/substrate/products/ballbrause">Ballbrause</a> gewässert. Mit dieser lässt sich die Menge des Gießwassers nämlich sparsam und pflanzengerecht dosieren. Neben dem Effekt einer zunehmenden Qualität lassen sich mit diesen Methoden auch wichtige Mengen an Gießwasser einsparen, die bei einem dauerhaften Anstau in heißen Sommermonaten schnell fehlen könnten. Auch der Bildung von Algen auf den Tischflächen wirkt man mit dieser Bewässerungsmethode gut entgegen. Einzig nachteilig ist wohl die Tatsache, dass starkwurzelnde Arten recht schnell damit beginnen, in die Matten einzuwachsen. Bei solchen Arten (wie etwa Binsen, Simsen, Wollgräsern…) müssen die Töpfe regelmäßig kontrolliert und das Wurzelwerk bei Bedarf gekürzt werden, um die Bewässerungsmatten frei zu halten und eine gleichmäßige Wasserverteilung zu ermöglichen.</span></p>
<p align="center"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1994" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/ballbrausen.jpg" alt="ballbrausen" width="1000" height="1000" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/ballbrausen.jpg 1000w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/ballbrausen-300x300.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/ballbrausen-150x150.jpg 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2025/01/ballbrausen-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p style="text-align: center;" align="right"><span style="color: #4f81bd;"><span style="font-size: small;"><b><span style="color: #000000;">Abbildung : Ballbrause zur Bewässerung feuchteempfindlicher Kulturen wie Pinguicula, Orchideen, Lithops und weitere Sukkulenten.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Schlusswort</b></span></p>
<p><a name="_GoBack"></a> <span style="font-size: medium;">Doch die beste Bewässerungsmethode ist nicht besonders hilfreich, wenn das Substrat nicht optimal gestaltet wurde. Das perfekte Substrat ist aus zuvor genannten Gründen von der Struktur her also im übertragenen Sinne quasi wie ein feuchter Schwamm aufgebaut. Er besitzt zwar die Möglichkeit relativ schnell, bestimmte Mengen an Wasser aufzunehmen, ist durch seine luftige Struktur aber auch in der Lage ebendieses zügig wieder abzugeben und gleichmäßig wieder abzutrocknen. Eine Übersättigung mit Wasser ist dabei stets zu vermeiden! Die Kunst bei der Pflanzenanzucht besteht unter anderem darin, dass Substrat im Anbetracht dieser Eigenschaften zusammenzustellen und mit einer geeigneten Bewässerungsmethode auch im Sinne einer optimalen Pflanzenernährung entsprechend zu pflegen. Dies beginnt bereits mit dem <a href="https://www.carniflor.de/topfen-wie-die-profis/">fachgerechten Topfen der Pflanzen</a>. Da es bei diesem Thema allerdings wieder einige spezifische Dinge zu beachten gibt, müssen wir uns mit diesem Themenfeld einmal in einem separaten Beitrag beschäftigen.<br />
In diesem Sinne erst einmal „happy growing!“ &#8211; euer Fabian.<br />
</span></p>
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<p><span style="font-size: medium;"><b>Literatur und Quellenverzeichnis:</b></span></p>
<p>ANON. (2022): Kultur von Orchideen – 2.Substrate (Thema des Gruppenabend vom 6.April 2012) – Deutsche Orchideen-Gesellschaft ev. – Orchideen-Gruppe Donau-Iller. Web-Artikel. http://www.orchidee-donau-iller.de/html/sonstiges/Themen.htm (04.04..2022).</p>
<p>BRÄNDLE, R. (1989): Pflanzen auf überfluteten Böden-Überlebensstrategie. UniPress-Forschung und Wissenschaft an der Universität Bern, 1989, 62. Jg., S. 11-13.</p>
<p>BRÄNDLE, R.; Rüegsegger, A.; Brunold, Ch (1996): Stress bei Pflanzen. Arbeitsgemeinschaft UTB für Wissenschaft. S. 133-147.</p>
<p>GOLDBECKER, S. (2013): Aktueller Begriff &#8211; Klimawirkung der Moore. PDF-Veröffentlichung. Deutscher Bundestag.<br />
https://www.moorfutures.de/app/download/11848437/klimawirkung_der_moore.pdf [03.04.2022]</p>
<p>MAINIERO, R. (2006): Anpassung an ein scheinbares Paradies: Lufttransport in Feuchtgebietspflanzen. Biol. Unserer Zeit, 3/2006 (36). S. 160-167.</p>
<p>UMWELTBUNDESAMT (2020): Lachgas und Methan. Web-Veröffentlichung. Umweltbundesamt. https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/umweltbelastungen-der-landwirtschaft/lachgas-methan (03.04.2022).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/anstau-bewaesserung-bei-karnivoren-hypoxischen-anoxischen-stress-vermeiden/">Anstau-Bewässerung bei Karnivoren &#8211; hypoxischen &#038; anoxischen Stress vermeiden!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Karnivoren Scape &#8211; fleischfressende Pflanzen gestalterisch in Szene setzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2021 16:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Karnivoren Scape gestalten &#8211; fleischfressende Pflanzen gestalterisch in Szene setzen Gerade in der Wohnung ist die Topfkultur von fleischfressenden</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/karnivoren-scape-gestalten/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Karnivoren Scape &#8211; fleischfressende Pflanzen gestalterisch in Szene setzen</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.carniflor.de/karnivoren-scape-gestalten/">Karnivoren Scape &#8211; fleischfressende Pflanzen gestalterisch in Szene setzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.carniflor.de">CARNIFLOR</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Karnivoren Scape gestalten &#8211; fleischfressende Pflanzen gestalterisch in Szene setzen</h3>
<p>Gerade in der Wohnung ist die Topfkultur von fleischfressenden Pflanzen meist mit erhöhtem Platzbedarf und notwendigem technischen Aufwand verbunden. Die Präsentation der Pflanzen &#8211; ausgenommen der <a href="https://www.carniflor.de/karnivoren-terrarium/">Terrarienkultur, die wir bereits in einem anderen Beitrag erläutert haben</a> &#8211; rückt dabei oftmals eher in den Hintergrund.<br />
Doch das mit etwas Kreativität auch an relativ kleinen Plätzen in der Wohnung wirkliche Hingucker geschaffen werden können, beweisen auf verschiedenen Social-Media Plattformen bereits zahlreiche <a href="https://www.instagram.com/estebalius_plantedscapes/">Bilder von heimisch angelegten Minimooren</a>, sogenannten &#8222;Karnivoren Scapes&#8220;. Diese Idee, die ihren Ursprung im sogenannten &#8222;<a href="https://www.naqua.de/guide/aquascaping-grundlagen.html">Aqua Scaping</a>&#8220; findet, bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, etwa auf bestimmte Regionen oder Pflanzengruppen bezogene Themenprojekte oder einfachere Mischprojekte.<br />
In diesem Beitrag wollen wir euch anhand südamerikanischer Sonnentauarten, sowie einigen Begleitpflanzen beispielhaft erklären, wie man ein solches Projekt realisieren könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/4HaPTWKUZdY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Gefäßwahl</h4>
<p>Ein passendes Gefäß bildet die Grundlage für die spätere Gestaltung. Für dieses Projekt fiel die Wahl zunächst auf <a href="https://www.aquasabi.de/aquascaping-aquarien">spezielle Glasbehälter aus dem Aqua-Scaping-Bereich</a>. Diese bestehen meist aus speziellem Weißglas, welches durch einen geringeren Eisenanteil bei der Herstellung nicht den typischen grünstich aufweist und somit vor allem bei hohen Anteilen von Klarwasser eine natürlichere, relativ unverfälschte Sicht bietet. Neben der hochwertigen Verarbeitung, weisen solche Modelle meist auch spezielle Verklebungen mit transparentem Silikon auf. Doch da sich diese Eigenschaften bei vielen Modellen auch deutlich im Preis wiederspiegeln, lohnt es sich unter Umständen, ein spezifisches Gefäß mit ähnlichen bei einem Terrarienbauer aus der Region anfertigen zu lassen. So entschieden wir uns einige Abstriche zuzulassen und für dieses Projekt ein Gefäß mit den Maßen 45x25x15 cm anfertigen zu lassen, welches uns lediglich 25€ kosten sollte.<br />
Nachdem das Terrarium nach der Abholung/Lieferung einmal komplett mit Wasser befüllt und auf Dichtheit überprüft wurde, können die nötigen Materialien organisiert und das Projekt begonnen werden.</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1454" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003-1024x576.jpg" alt="gefaeß-leer" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_00_31_02.Standbild003.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Substrat &amp; Befüllung</h4>
<p>Wir beginnen mit der Befüllung des Substrates. Für Karnivoren eignet sich, wie auch bei der Topfkultur, reiner, unaufgekalkter und unaufgedüngter Weißtorf (Hochmoortorf). Dieser sollte bei der Befüllung bereits etwas stärker mit Wasser gesättigt sein (als bei der Topfkultur), damit das Substrat später nicht so stark sackt und an potentiellen Uferstellen zum Wasser nicht ausschlämmt. Wie auch bei der Topfkultur sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man das Substrat nicht übersättigt und nicht zu stark andrückt, damit genügend Luft für eine gesunde Wurzelentwicklung enthalten bleibt.<br />
Die Formung des Substrates kann nach Belieben vorgenommen werden. Bereits jetzt sollte man jedoch die spätere Sichtachse bedenken.</p>
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<h4>Erste Gestaltungsmaßnahmen</h4>
<p>Wenn man mit der groben Platzaufteilung vorerst zufrieden ist, sollten nun zunächst die größten <a href="https://www.aquasabi.de/aquascaping-hardscape-dekoration">Gestaltungselemente</a> eingebracht werden. Wir haben uns für einige Moorwurzeln aus dem Aquaristikbedarf entschieden. Neben Moorwurzeln eignen sich auch Rindenstücke, Zweige, Äste, Lavasteine (und ähnliche kalkfreie Gesteine) und ähnliche Naturmaterialien. Künstliche Dekoelemente können natürlich auch verwendet werden, wenn man Gefallen daran findet. Sind diese platziert, kann das restliche Substrat aufgefüllt werden. Somit hat man bei der Substratformung nicht nur einen besseren Eindruck von der späteren Wirkung, sondern verleiht den Dekoelementen zusätzlich stabilisierenden Halt.<br />
Falls man sich für einen Freiwasseranteil im Becken entschieden hat, müssen die Uferbereiche sowie der Muldenboden nun ausreichend stark mit kalkfreiem Quarzsand ausgekleidet werden, um ein späteres Ausschwemmen des Torfes zu verhindern. Dabei sollte man möglichst nicht zu sparsam vorgehen. Allerdings genügt es, zunächst einen Teil des Sandes aufzufüllen und den Rest am Ende der Bepflanzung, bzw. vor der abschließenden Bewässerung nachzufüllen. Um der recht trist wirkenden Sandfläche noch etwas mehr Natürlichkeit zu verleihen, kann die Oberfläche abschließend noch mit verschiedenen Korngrößen von Kies verziert werden. Auch hier sollte allerdings auf die Kalkfreiheit des Materials geachtet werden.<br />
Möchte man Moose zur Dekoration verwenden, sollte man lediglich auf Torfmoose (<em>Sphagnum</em> spec.) zurückgreifen. Andere Moosarten vertragen sich mit Karnivoren meist nicht. Zusätzlich verdichten sie die Substratoberfläche meist auch noch so stark, dass kaum noch ein Luftaustausch möglich ist, weshalb man aus diesem Grunde wirklich darauf verzichten sollte, solche Arten mit fleischfressenden Pflanzen zu kombinieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1456" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005-1024x576.jpg" alt="moorwurzel" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_01_20_18.Standbild005.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1457" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006-1024x576.jpg" alt="befuellung-1" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_13_17.Standbild006.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1458" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007-1024x576.jpg" alt="sand-1" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_02_55_11.Standbild007.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Die Beleuchtung</h4>
<p>Bevor wir mit der Bepflanzung beginnen, sollten wir nun die Beleuchtung installieren. Wir haben uns für die <a href="https://amzn.to/3syntNH">Chihiros CII</a><span style="color: #993300;">*</span> entschieden, da diese bei 20 Watt Leistungsaufnahme etwa 1600 Lumen leistet und mit diesen Werten auch bei vielen Sonnentauarten sehr gute Ergebnisse erzielt, wie wir auf einigen Socialmedia-Kanälen verschiedener Aqua-Scaper beobachten konnten. Darüber hinaus verfügt dieses Modell über einen eingebauten Bluetooth-Controller, welcher eine Zeitschalt- und Dimmfunktion enthält und per App gesteuert werden kann. Eine zusätzliche Zeitschaltuhr wird somit obsolet und durch die manuell programmierbare Dimmung, lässt sich die Lichtintensität über den Tagesverlauf genau justieren. Zweiteres ist für eine erfolgreiche Kultur zwar nicht notwendig, für das menschliche Auge vor allem im Wohnbereich jedoch sehr angenehm. Die Installation der <a href="https://amzn.to/3syntNH">Chihiros C2</a><span style="color: #993300;">*</span> erfolgt recht simpel. Die mitgelieferte Halterung wird an einer gewünschten Stelle des Glasgefäßes angesetzt und mit dem mitgelieferten Imbus am Glas justiert. Anschließend schraubt man den Schaft in die Halterung der Lampe, auf welchen der Gummi-Halterungsring aufgeschoben wird. Der Halterungsring dient somit zu einem der Stabilisierung und bietet auf der anderen Seite die Möglichkeit der Höhenverstellung der Leuchte. Abschließend kann man das System an die Steckdose anschließen und optional die App auf dem Mobiltelefon installieren, so fern man die Steuerungsmöglichkeiten nutzen will. Für die Einrichtung wird dann eine stabile Bluetooth-Verbindung benötigt, die nach Ende des Setups wieder unterbrochen werden kann, ohne das die Funktionsfähigkeit der getätigten Einstellungen beeinträchtigt wird.<br />
Je nach Belieben und Projektbudget kann man natürlich auch andere Modelle wählen, die ein für die Pflanzenkultur entsprechendes Spektrum aufweisen und über eine ausreichende Lichtintensität verfügen. Wenn du dich mit der Beleuchtung von Pflanzen noch nicht besonders gut auskennst, empfehlen wir an dieser Stelle unsere Beiträge zu den Grundlagen der Belichtung von Pflanzen <a href="https://www.carniflor.de/grundlagen-zur-belichtung/">Part 1</a> und <a href="https://www.carniflor.de/grundlagen-zur-belichtung-part-2/">Part 2</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1464" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009-1024x576.jpg" alt="chihiros-lampe" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_51_19.Standbild009.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1463" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008-1024x576.jpg" alt="chihiros-box" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_03_32_14.Standbild008.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
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<h4>Die Bepflanzung</h4>
<p>Für die Bepflanzung werden für dieses Projekt vor allem südamerikanische Sonnentauarten wie <em>Drosera graomogolensis, D. latifolia, D. riparia und D. camporupestris</em> verwendet, da diese eine ganzjährig warme Kultur bevorzugen und somit perfekt für die Haltung in der Wohnung geeignet sind. Auch einige zentralamerikanischen Fettkräuter wie <em>Pinguicula primuliflora</em> oder <em>P. planifolia</em> würden sich für ein solches Projekt eignen, kommen aber diesmal nicht zum Einsatz. Falls du noch recht wenige Berührungspunkte mit den Karnivoren hast und bei der Auswahl der Gattungen und Arten unsicher bist, empfehlen wir unseren Beitrag zum Thema <a href="https://www.carniflor.de/grundregeln-der-pflege-von-fleischfressenden-pflanzen/">Grundlagen der Pflege von fleischfressenden Pflanzen</a>. Hinzu kommen natürlich auch noch einige Begleitpflanzen. Von den Karnivoren sind es lediglich zwei Arten aus der Gattung der Wasserschläuche (<em>Utriculariaceae</em>), nämlich <em>Utricularia pubescens</em> und <em>Utricularia graminifolia</em>, die in unserem Becken einziehen werden. Die restlichen Begleitpflanzen können recht wahllos nach Geschmack ausgewählt werden, wobei bei der Auswahl jedoch darauf geachtet werden sollte, dass die Pflanzen das saure und nährstoffarme Substrat möglichst vertragen. Da die Angaben hierzu nicht immer sehr eindeutig sind, ist es natürlich auch Ratsam einige Inspirationen und Erfahrungen von bestehenden Projekten und Scapern einzuholen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Stefan (<a href="https://www.instagram.com/estebalius_plantedscapes/">@estebalius_plantedscapes</a>), der bei diesem Projekt in Sachen Wahl der Begleitpflanzen und der Belichtung eine große Hilfe war!<br />
Trotzdem gilt es bei manchen Pflanzen einfach zu experimentieren, zu schauen was sich etabliert und Fehler zu korrigieren. Auch wenn diese Herangehensweise sicher zunächst auch mit einigen Verlusten einhergeht, so trägt sie jedoch ungemein dazu bei, ein Gefühl für die Pflanzen und deren Bedürfnisse zu entwickeln und nicht ausschließlich aus der Theorie zu lernen.<br />
Als weitere Begleitpflanzen dürfen daher zunächst <em>Eleocharis spec. &#8222;mini&#8220;</em>, <em>Lilaeopsis macleviana</em>, <em>Eriocaulum cinereum</em>, und <em>Micranthemum tweediei &#8222;Montecarlo 3&#8220;</em> einziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1459" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010-1024x576.jpg" alt="pflanzenauswahl" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_04_00_00.Standbild010.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1460" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011-1024x576.jpg" alt="bepflanzung-2" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_06_37_09.Standbild011.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1461" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012-1024x576.jpg" alt="bepflanzung-1" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_08_30_01.Standbild012.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1462" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013-1024x576.jpg" alt="sand-nachschüttung" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_09_15_11.Standbild013.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Bewässerung &amp; Setzungsphase</h4>
<p>Nun ist es auch schon an der Zeit, das Wasser einzulassen. Dieses sollte jedoch vorsichtig und behutsam über verschiedene Stellen auf der Substratoberfläche eingelassen werden. Zu einem hat dies den Vorteil, dass sich das Substrat bereits leicht setzt, zu anderem wird so die Gefahr verringert, den Sand stellenweise auszuspülen, da das Wasser auf natürliche Weise sachte an den Seitenwänden hinaus sickert. Selbstverständlich sollte man wie auch bei der Topfkultur hierbei auf destilliertes Wasser, Regenwasser oder Wasser aus der Umkehrosmoseanlage zurückgreifen (kalkfreies und nährstofffreies Wasser). An dieser Stelle möchten wir auch einmal unseren <a href="https://www.carniflor.de/karnivoren-moeglichkeiten-bei-wasserknappheit/">Beitrag zu den Möglichkeiten zur Bewässerung von Karnivoren bei Wasserknappheit</a> (im Sommer) verweisen.<br />
Über die Wassertrübung braucht man sich (vor allem kurz nach Anlage) nicht zu sorgen. Diese entsteht durch die im Torf enthaltenen Huminstoffe und für das pflanzliche Wachstum absolut unbedenklich. Mit der Zeit wird die Trübung noch abnehmen. Der Besatz mit Wasserpflanzen ober- oder unterhalb der Wasseroberfläche kann der Trübung gegebenenfalls auch entgegenwirken.<br />
Nachdem wir das ganze Arrangement ordentlich angewässert und unseren gewünschten Wasserstand erreicht haben, müssen wir das Ganze erst einmal einige Wochen setzen und einwachsen lassen. In dieser Zeit, in der sich bereits die ersten Erfolge und Misserfolge zeigen, sollte das Gefäß möglichst lediglich gewässert werden. Einige Feinschliffe zum Abschluss des Projektes können nun natürlich noch vorgenommen werden. Auf größere Eingriffe sollte man nun allerdings zunächst verzichten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1465" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014-1024x576.jpg" alt="bewaesserung-1" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_11_19.Standbild014.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1466" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015-1024x576.jpg" alt="wasser-trueb" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_10_25_04.Standbild015.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1467" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018-1024x576.jpg" alt="wasser-klar" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_12_18_17.Standbild018.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
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<h4>Feinarbeiten &amp; Abschluss</h4>
<p>Da die vordere Front vor allem im Uferbereich durch den Sand noch sehr karg wirkt, gilt es, an diesen Stellen noch einmal nachzubessern. Dafür haben wir eine weitere Moorwurzel, sowie Rindenstücke und einige Bruchstücke von Lavasteinen besorgt. Neue Pflanzen sollen nun lediglich in der Form von besonders flachen Bodendeckern ergänzt werden. Die Wahl fiel daher erst einmal auf <em>Elatine hydropiper</em> und <em>Hydrocotyle tripartita</em>. Da uns die Vorlieben dieser Arten zum Zeitpunkt der Anlage jedoch noch nicht sonderlich bekannt sind, müssen wir auch bei diesen Pflanzen schauen, wie sie sich in den kommenden Wochen entwickeln und in wie fern sie mit den sauren, nährstoffarmen Bedingungen zurechtkommen. Um den moorigen Charakter zu unterstützen, soll die Wasseroberfläche nun abschließend auch noch von einigen Wasserlinsen (<em>Lemna aff. minor</em>) besiedelt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1475" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023-1024x576.jpg" alt="final-2" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_57_16.Standbild023.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1474" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022-1024x576.jpg" alt="closeup" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_14_46_17.Standbild022.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1471" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020-1024x576.jpg" alt="deko-2" width="1024" height="576" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020-1024x576.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020-300x169.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020-768x432.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020-1536x864.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3223.00_13_07_10.Standbild020.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Einwuchsphase</h4>
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<p>Nun ist unser Projekt auch schon vorerst fertiggestellt. Natürlich kann man mit der Zeit noch einige Pflanzen nach Belieben ergänzen oder gar austauschen, allerdings sollte das ganze Arrangement nun zunächst einige Wochen einwachsen. In dieser Zeit beginnt sich nun auch das Substrat etwas zu setzen und auch die Wasserfärbung wird mit der Zeit etwas abnehmen.<br />
Wenn einige der Begleitpflanzen zunächst teilweise verbräunen, braucht man sich nicht zu sorgen. Da diese aus steriler In Vitro Kultur stammen und dadurch auch lediglich eine höhere Luftfeuchtigkeit gewohnt sind, müssen die Pflanzen sich über die nächste Zeit erst einmal an die neuen Bedingungen gewöhnen. In sofern also genügend Grünmasse verbleibt, sollte man die Pflanzen mit der Zeit normal ausputzen und ihnen auf diesem Wege wieder frischen Glanz verleihen.</p>
<h4>Fertiges Projekt, Zusammenfassung von Materialien und Kosten</h4>
<p>Nun sind wir bereits am Ende des Projektes angelangt. Mit der Zeit wird sich zeigen, wie sich das ganze Projekt entwickelt, welche Pflanzen sich schneller vermehren, welche langsamer und an welchen Stellen man noch mit Feinarbeiten nachjustieren kann. Gerade diese kleinen Experimente mit unbekannteren Pflanzen verleihen dem ganzen Vorhaben nochmal eine ganz eigene Spannung.<br />
Nun bist du an der Reihe! Gestalte dein persönliches Karnivoren Scape und markiere uns auf Instagram! Wir würden uns darüber freuen!<br />
Abschließend haben wir dir noch einmal eine Liste mit den einzelnen Komponenten und den ungefähren Preisen zum Zeitpunkt der Anlage des Projektes zusammengestellt, damit du vor dem Start auch den finanziellen Aspekt noch einmal abschätzen kannst.</p>
<p><strong>Gefäß, Beleuchtung und Deko ~ 200,00€</strong></p>
<p>Aquarium Sonderanfertigung (45x25x15cm) &#8211; 25,00€<br />
Beleuchtung Chihiros CII &#8211; 120,00€<br />
Substrat (Weißtorf) &#8211; 5,00€<br />
Moorwurzeln (gesamt) &#8211; 40,00€<br />
Rinde &#8211; 5,00€<br />
Lavasteine &#8211; 5,00€</p>
<p><strong>Bepflanzung ~ 127,50€</strong></p>
<p><em>Drosera graomogolensis &#8211; 25€</em><br />
<em>Drosera latifolia &#8211; 25€</em><br />
<em>Drosera riparia &#8211; 10€</em><br />
<em>Drosera camporupestris &#8211; 13€</em><br />
<em>Utricularia graminifolia &#8211; 7,00€</em><br />
<em>Utricularia pubescens &#8211; 7,00€</em><br />
<em>Eleocharis spec. &#8222;mini&#8220; &#8211; 5,00€</em><br />
<em>Lilaeopsis macleviana &#8211; 7,00€<br />
</em><em>Eriocaulum cinereum &#8211; 5,00€<br />
</em><em>Micranthemum tweediei &#8222;Montecarlo 3&#8220; &#8211; 7,00€<br />
Elatine hydropiper &#8211; 7,00€<br />
Hydrocotyle tripartita &#8211; 7,00€<br />
Lemna aff. minor &#8211; 2,50€</em></p>
<p><strong>GESAMT ~~ 330€</strong></p>
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<hr />
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<hr />
<h4>Literatur und Quellenverweise</h4>
<p>Carow, T., Fürst, R. (1992): Fleischfressende Pflanzen &#8211; Artenübersicht, Kultur, Vermehrung. 3. Auflage. Verlag Thomas Carow, Nüdlingen.</p>
<p>Hereth, Robert (?): Glasarten. Website-Artikel.<br />
https://glasperfekt.de/wir-liefern/glasarten [26.12.2021]</p>
<p>Instagram-Nutzer @estebalius_plantedscapes<br />
https://www.instagram.com/estebalius_plantedscapes/ [26.12.2021]</p>
<p>Schulz, Bruno (1965): Fleischfressende Pflanzen. A. Ziemsen Verlag, Lutherstadt Wittenberg.</p>
<p>Slack, Adrian (1985): Karnivoren &#8211; Biologie und Kultur der insektenfangenden Pflanzen. Verlag Eugen Ulmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grundregeln der Pflege von fleischfressenden Pflanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carniflor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 14:01:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grundregeln der Pflege von fleischfressenden Pflanzen Oftmals stößt man auf das Gerücht, dass fleischfressende Pflanzen als botanische Raritäten zu den</p>
<p><a href="https://www.carniflor.de/grundregeln-der-pflege-von-fleischfressenden-pflanzen/" class="more-link">Jetzt lesen...<span class="screen-reader-text">Grundregeln der Pflege von fleischfressenden Pflanzen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Grundregeln der Pflege von fleischfressenden Pflanzen</h3>
<p>Oftmals stößt man auf das Gerücht, dass fleischfressende Pflanzen als botanische Raritäten zu den schwer zu pflegenden Pflanzen gehören, was oft mit kläglichen Erinnerungen an etliche zum Scheitern verurteilte Versuche im Kindesalter verbunden ist, verschiedene Venusfliegenfallen am Fensterbrett großzuziehen. So handelt es sich bei vielen Karnivoren bis heute lediglich oft um &#8222;Gag-Geschenke&#8220;, deren Potentiale in der Garten- und Wohnraumgestaltung weit unterschätzt werden. Dabei ist die Haltung vieler Karnivoren im Grunde ganz einfach, denn die grundlegenden Regeln der Pflege lassen sich an einer Hand abzählen &#8211; versprochen!</p>
<figure id="attachment_713" aria-describedby="caption-attachment-713" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-713 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125.jpg" alt="zwergkrüge" width="2560" height="979" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125.jpg 2560w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125-300x115.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125-1024x392.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125-768x294.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125-1536x587.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0813-scaled-e1586133207125-2048x783.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-713" class="wp-caption-text">Grafik: Der aus Australien stammende Zwergkrug ist mit seinen Fallgruben vor allem auf kleine Ameisen-Arten spezialisiert.</figcaption></figure>
<p><strong>1) kalkfreies, nährstoffarmes Gießwasser</strong></p>
<p>Der ausschlaggebende Grund, warum viele fleischfressende Pflanzen wie die <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfalle</a> (<em>Dionaea muscipula</em>) oder der <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentau</a> (<em>Drosera</em> spec.) oft bereits nach kürzester Zeit das Zeitliche segnen, liegt (neben einem zu dunklem Standort) meist im verwendeten Gießwasser. Bis auf einige <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a> (<em>Pinguicula</em> spec.) vertragen Karnivoren nämlich keinerlei Kalk, der im Leitungswasser vieler Regionen Deutschlands leider sehr stark präsent ist. Besser sollte auf Regenwasser oder destilliertes Wasser zurückgegriffen werden. Dieses ist nicht nur frei von Kalk, sondern enthält auch kaum, bzw. keinerlei Nährstoffe, wie es fleischfressende Pflanzen, die auf saure, nährstoffarme Böden angepasst sind, benötigen. Das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, einige Arten vertragen auch einen leichten Daueranstau. Auf eine Düngung der Pflanzen kann und sollte also auf jeden Fall verzichtet werden. Etliche für Düngemittel genutzte, endliche Ausgangstoffe wie Kali-Salze und Phosphate werden somit nicht benötigt. Auch eine Fütterung der Pflanzen ist nicht zwingend erforderlich, kann aber wachstumsfördernd wirken. Für Arten mit unbeweglichen Fallen wie die Kannenpflanze (<em>Nepenthes</em> spec.), der Sumpfkrug (<em>Heliamphora</em> spec.) oder <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a> kann man auf handelsübliches Fischfutter in Flockenform zurückgreifen. Hierzu werden die Flocken einfach zu feinem Staub zermahlen und in geringen Mengen in die Fallen gegeben. Bei Arten mit beweglichen Fallen wie die <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfalle</a> und einige Sonnentauarten sollte jedoch auf kleineres Lebendfutter zurückgegriffen werden, da die Fallenmechanismen sonst teilweise nur unvollständig ausgelöst werden und die Beute folglich nutzlos verschimmelt.</p>
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<p><strong>2) vollsonniger Standort, Luftfeuchtigkeit<br />
</strong></p>
<p>Ein Großteil aller Karnivoren benötigt einen vollsonnigen Standort für optimale Fallenbildung, Ausfärbung und/oder Betauung. In der Wohnung sollte vorzugsweise ein Südfenster mit starkem Lichteinfall gewählt werden. Lediglich <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a> können auch an schattigeren Plätzen gehalten werden.<br />
Stehen diese Bedingungen nicht zur Verfügung, könnte für eine langfristige Kultur die Verwendung von speziell auf Pflanzen ausgelegter Zusatzbelichtung nötig sein. Wer sich genauer mit der Thematik der Belichtung beschäftigen will, findet auf unserer Seite auch einen detaillierten Überblick über die <a href="https://www.carniflor.de/grundlagen-zur-belichtung/">Grundlagen der Belichtung von Pflanzen</a>.<br />
Bezüglich der Luftfeuchtigkeit haben nur einige Gattungen derartig erhöhte Ansprüche, dass eine Haltung im Terrarium oder Gewächshaus nötig ist. Venusfliegenfallen, Sonnentau, <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkräuter</a>, Schlauchpflanzen (<em>Sarracenia</em> spec.) und Kobralilien (Darlingtonia californica) sind nicht für das Terrarium geeignet. Bleibt bei <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentauarten</a> die Taubildung aus, handelt es sich meist um Lichtmangel. <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfallen</a>, Schlauchpflanzen, Kobralilien und einige <a href="https://www.carniflor.de/sonnentau-pflegen/">Sonnentau-</a> sowie <a href="https://www.carniflor.de/pinguicula-pflegen/">Fettkrautarten</a> gelten als winterhart und sollten bestmöglich außerhalb der Wohnung im Garten oder auf dem Balkon im Moor-Kasten kultiviert werden. Andere Gattungen wie der Zwergkrug (Cephalotus follicularis) oder die Wanzenpflanze (Roridula spec.) benötigen eine frostfreie, jedoch sehr luftige Kultur.<br />
Für eine <a href="https://www.carniflor.de/karnivoren-terrarium/">Terrarienhaltung</a> empfehlen sich vor allem Gattungen wie der Sumpfkrug (<em>Heliamphora</em> spec.), die Kannenpflanze (<em>Nepenthes</em> spec.) oder auch einige Wasserschläuche (<em>Utricularia</em> spec.) mit entsprechender Begleitvegetation und Sphagnum-Torfmoosen als Deko-Element.</p>
<figure id="attachment_64" aria-describedby="caption-attachment-64" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-64 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2019/11/venus-flytrap-1531345_1920-e1572904716726.jpg" alt="dionaea_muscipula" width="960" height="720" /><figcaption id="caption-attachment-64" class="wp-caption-text">Grafik: Die Venusfliegenfalle ist voll winterhart und sollte daher ganzjährig im Freien kultiviert werden.</figcaption></figure>
<p><strong>3) saures Substrat</strong></p>
<p>Die Grundlage für jedes Karnivoren-Substrat bietet reiner, ungedüngter Weißtorf (Hochmoortorf) mit dem Zersetzungsgrad H2-H5. Je nach Art und Züchter unterscheiden sich die Substrate leicht voneinander. Oftmals werden jedoch Mischungen aus Torf, Perlite und kalkfreiem Quarz-Sand (im Verhältnis: 2:1:1) verwendet.<br />
Bei der Anmischung und Bepflanzung sollte das Substrat gleichmäßig durchfeuchtet, aber keinesfalls durchnässt sein. Gärtner sprechen hierbei von &#8222;kulturfeuchtem Substrat&#8220; &#8211; Bildet das Substrat beim Vermischen Klumpen ist es bereits zu feucht. Um eine ausreichende Lockerheit zu gewährleisten, werden die Gefäße beim Befüllen auch stets nur leicht angeklopft und die Substratoberfläche niemals angedrückt! Da es sich bei den meisten Arten um Tiefwurzler handelt, schadet es auch nicht recht tiefe Töpfe zu verwenden, allerdings sollte man die Topfgröße verhältnismäßig zur Größe der Pflanze wählen. Übermäßig große Töpfe führen ebenso wie enge Töpfe schnell zu einer ungünstigen und folglich oft kritischen Handhabung der Wasserversorgung.<br />
Um die Substratoberfläche vor der erwärmenden Wirkung der Einstrahlung zu schützen und den Zierwert etwas zu steigern, wird die Topfoberfläche rund um die Pflanzen oftmals mit <a href="https://www.carniflor.de/sphagnum-zuechten/">Torfmoosen (<em>Sphagnum</em> spec.)</a> bepflanzt. Vor allem bei Kannenpflanzen nutzt man Sphagnum auch zur Bewurzelung von Stecklingen, da es die Fähigkeit aufweist, bei relativ hoher Luftdurchlässigkeit ausreichend stark Wasser zu speichern. Auch bei einigen Orchideen-Züchtern ist getrocknetes Sphagnum daher ein beliebtes Medium. Lebende <a href="https://www.carniflor.de/sphagnum-zuechten/">Torfmoose</a> wirken während des Wachstums darüber hinaus versauernd auf ihre Umgebung &#8211; ideal für Karnivoren und viele andere Pflanzen, die saures Milieu bevorzugen!</p>
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</script></p>
<p><strong>4) Temperatur und Winterruhe</strong></p>
<p>Ein weiterer Punkt in der Haltung von Karnivoren stellt die Temperaturführung dar. Während einige tropische Arten, ganzjährig und ganztägig warm kultiviert werden müssen, gehen andere Gattungen und Arten in den Wintermonaten eine Ruhephase ein, in der entweder das Wachstum stark stagniert oder Überdauerungsorgane in Form von Hibernakula gebildet werden, die keine karnivore Funktion erfüllen. Vor allem bei Fettkräutern ist dieser Wandel sehr spannend. Die zahlreichen, quirligen Blüten erscheinen hier, sofern es sich nicht um ganzjährig blühende Arten handelt, meist direkt aus der Winterrosette. Auch Zwergkrüge, die wie Fettkräuter bei etwa 5°C überwintert werden sollten, bilden in den kühleren Monaten nicht karnivore Blätter aus.<br />
Während Schlauchpflanzen in milderen Monaten noch blattähnliche Gebilde, sogenannte Phyllodien bilden, überdauern sie wie Venusfliegenfallen in kälteren Wintermonaten in dicken Rhizomen. Beide Gattungen sind, auch wenn es an dieser Stelle erst einmal überraschen mag, voll winterhart! Betrachtet man das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Gattungen im Südosten der USA mit den zugehörigen Klimadiagrammen, erscheint diese Tatsache jedoch gar nicht mehr so abwegig.<br />
Eine Besonderheit stellt die Kultur von Kannenpflanzen dar, die man je nach Vorkommen in Hochland- und Tieflandarten unterscheidet. Während Tieflandarten ganzjährig-ganztägig warm und feucht gehalten werden können, benötigen aus Hochlandregionen stammende Nepenthesarten erzwingenderweise Nachtabsenkungen der Temperatur im Bereich von 10-15°C.<br />
Auch viele Sumpfkrugarten benötigen für eine erfolgreiche Kultur diese täglichen Temperaturschwankungen. Die in vielen Gartencentern und Baumärkten erhältlichen Hybriden sind in dieser Hinsicht jedoch sehr tolerant und können auch ohne diese Temperaturabsenkung erfolgreich kultiviert werden.</p>
<figure id="attachment_704" aria-describedby="caption-attachment-704" style="width: 2500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-704 size-full" src="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola.jpg" alt="pinguicula-winterruhe" width="2500" height="2500" srcset="https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola.jpg 2500w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-300x300.jpg 300w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-1024x1024.jpg 1024w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-150x150.jpg 150w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-768x768.jpg 768w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-1536x1536.jpg 1536w, https://www.carniflor.de/wp-content/uploads/2020/04/gypsicola-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><figcaption id="caption-attachment-704" class="wp-caption-text">Grafik: Pinguicula gypsicla in Winterruhe. Im Sommer entstehen die seitlich noch recht gut sichtbaren länglichen karnivoren Blätter, während sich im Winter zur Überdauerung eine kompakte Rosette bildet.</figcaption></figure>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Wie wir sehen gestaltet sich die Pflege &#8222;fleischfressender&#8220; Pflanzen mit ein wenig Recherche gar nicht so kompliziert. Hauptsächlich sollte darauf geachtet werden, dass Karnivoren an möglichst vollsonnigen Standorten kultiviert werden und die Bewässerung ausschließlich mit kalkfreiem, nährstoffarmen Wasser (wie Regenwasser, destilliertem Wasser oder Osmose-Wasser) erfolgt. Während <a href="https://www.carniflor.de/venusfliegenfallen-pflegen/">Venusfliegenfallen,</a> Kobralilien und Schlauchpflanzen als winterharte Gattungen einen besonderen Hingucker für das Moorbeet bilden, eignen sich Kannenpflanzen, Sumpfkrüge oder Wasserschläuche vor allem für die Terrarienkultur. Speziellere Kannenpflanzen- und Sumpfkrugarten benötigen jedoch eine nächtliche Absenkung der Temperatur von etwa 10°C.<br />
Muss die Pflanze einmal umgetopft werden, eignen sich Mischungen aus ungedüngtem Weißtorf mit Perlite und Sand (im Verhältnis 2:1:1).</p>
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